Roulette vs Poker (Vergleich)

Ein Casino ohne Roulette und Poker ist wie ein Frühstück ohne Brot und Butter. Seit vielen Jahrzehnten schwören Spieler auf die beiden Glücksspiele, die längst auch auf nahezu allen Online-Plattformen angekommen sind. Während die Unterschiede zwischen den klassischen Varianten enorm sind, haben sich gerade die neueren Casino-Poker-Spiele an den üblichen Standard, gegen das Haus zu spielen, angepasst.

Simpel und effektiv: Roulette

Gerade Casino-Neulingen stellt sich die Frage, in welches Vergnügen sie sich zunächst stürzen sollten. Mit einem losen Regelwerk und überschaubaren Möglichkeiten ist Roulette für Anfänger wie gemacht. Während ein Croupier die Kugel in den Kessel wirft und rotieren lässt, muss nichts anderes gemacht werden, als richtig voraus zu sehen, wo die Kugel landet. Dabei steht eine Vielzahl von Optionen zur Verfügung - beispielsweise kann bequem auf die Farben (rot oder schwarz) oder sogar die richtige Zahl gesetzt werden.

Der Schwierigkeitsgrad ist mehr als gering, schließlich ist es nicht einmal nötig, gegen seine Mitspieler ins Feld zu ziehen. Stattdessen ist der einzige Gegner das Haus, mit weiteren Spielern kann am Tisch sogar gemütlich und locker kommuniziert werden. Anfängern entsteht auf diese Weise kein Problem: Selbst wenn sie zunächst ein paar Runden zusehen und einen Einblick gewinnen wollen, wird es nur wenige Spielzüge dauern, bis die grundsätzlichen Regeln verinnerlicht sind und mitgezockt werden kann.

Kartenspiel für Fortgeschrittene: Poker

Kommunikation am Tisch ist beim klasischen Texas Hold'em Poker zwar mehr als nur erwünscht, über Taktiken und Strategien wird dabei aber nicht debattiert. Niemand möchte sich in die Karten schauen lassen und die Bluffs der Mitspieler möglichst zeitnah erkennen. Im Gegensatz zum Roulette wird nicht gegen das Haus gespielt, sondern die weiteren am Tisch befindlichen Spieler.

Die Pokerregeln zu erlernen, mag am Anfang leicht überfordernd wirken. Sobald die Kartenwerte verstanden sind, wird es auch für Anfänger leichter, sich am Tisch zurecht zu finden. Die Lernkurve selbst endet nie - nicht zuletzt ist es immer wieder nötig, seine Mitspieler zu beobachten, ihre Verhaltensmuster zu studieren, um im entscheidenden Moment mit der richtigen Hand zuzuschlagen. Poker ist im Grunde abhängig von Glück, kann mit geschickten Bluffs und einem stoischen Pokerface aber entschieden beeinflusst werden. Wird beim Roulette gemütlich darauf getippt, wo die Kugel landet, ist der Schwierigkeitsgrad beim Poker auch von der Qualität der Gegner abhängig.

Anders sieht das bei den vielen Casino-Varianten wie Casino Hold 'em aus. Einen Vorteil genießen hier in erster Linie diejenigen, die sich nicht zwangsläufig mit Profis am Tisch messen und ihr Glück lieber allein auf die Probe stellen wollen. Nicht zuletzt wurden diese Poker-Spielarten deshalb erfunden, um auch Einzelspielern eine Möglichkeit zu bieten, in aller Ruhe zocken zu können. Spieler können, ähnlich wie beim Roulette, mit Side-Bets vorgehen - und müssen letztendlich nur dafür sorgen, eine bessere Hand als der Dealer zu besitzen.

Poker oder Roulette?

Gerade Strategen werden bei den verschiedenen Poker-Varianten bestens bedient. Ob Texas Hold'em, Omaha Hold'em oder Stud Poker - jedes Spiel besitzt seine eigenen Feinheiten, verschiedene Limits und Setzrunden. Genauso steht es um die Spielarten, die allein gegen das Casino gespielt werden. Casino Hold'em, 3 Card Poker oder Easy Poker verzichten auf Gegenspieler. Die Anwendung traditioneller Pokertechniken entfällt sogar komplett. Schließlich ist mit einem Bluff oder einem geschickten Raise nicht viel zu erreichen, wenn es schlussendlich einzig und allein auf den Kartenwert ankommt. Selbst dann, wenn Side-Bets ins Spiel kommen.

Spieler, die es lieber ruhig und locker angehen, kommen mit Roulette schon eher auf ihre Kosten. Die bekanntesten Varianten sind das amerikanische und europäische Roulette, die sich darin unterscheiden, dass bei der amerikanischen Spielart noch eine weitere Null hinzukommt. Der Hausvorteil liegt auf diese Weise bei 5,2 Prozent, während der europäische Durchschnitt von 2,7 Prozent noch mit zusätzlichen Regeln wie „en prison“ und „la partage“ minimiert werden kann. Als Vergleich: Beim Casino Hold'em

liegt der Hausvorteil mit der richtigen Strategie bei 2,16 Prozent, steigt bei Side-Bets auf durchschnittlich 6,26 Prozent. Letztendlich liegt es an den Spielern, mit gesundem Menschenverstand vorzugehen, um mit der richtigen Taktik gewinnen zu können. Garantien hingegen gibt es trotz aller Quoten nie!

Der Spielspaß entscheidet

Anfänger werden beim Roulette schneller ihren Spaß haben als beim Poker. Dafür bietet das Kartenspiel die ultimative Herausforderung, sich gegen alle Mitspieler durchzusetzen. Die hohe Popularität besteht bei beiden Spielen völlig zurecht. Kaum ein Casino-Gänger hat sich nicht früher oder später an die jeweiligen Tische begeben, um Fortuna und Mitspieler - egal ob real oder virtuell - herauszufordern.

Spieler, die ausschließlich auf Poker-Varianten zurückgreifen, die einzig und allein gegen das Casino gespielt werden, verpassen ebenso keinen Spielspaß und können munter taktieren, um sich gegen das Haus durchzusetzen. Spannung und Nervenkitzel garantieren sowohl sämtliche Poker- als auch Roulette-Varianten. Über seinen persönlichen Geschmack entscheidet letztendlich natürlich jeder Spieler selbst!